USS John C. Stennis - Am Haken ...



Greyhound/flight deck/Hawkeye


Eine Landung par excellence, wenn man bedenkt, dass das Trägerdeck gerade mal 333 Meter lang und nur gut 78 Meter breit ist. Dafür misst der Carrier der Nimitz-Klasse jedoch vom Kiel bis zum Mast sage und schreibe 74 Meter und ist damit so hoch wie ein 24-stöckiges Gebäude. Um diesen Koloss in Schwung und auf eine Geschwindigkeit von mehr als
30 Knoten zu bringen, werden zwei Atomreaktoren benötigt. Eben so viel Power steckt auch in den Waffensystemen, mit denen der Träger ausgerüstet ist: drei Mk 29 Sea Sparrow Starter sowie vier 20mm Phalanx CIWS (Close-in Weapon System) Mk 15, ein Schnellfeuergeschütz zur Kurzstreckenverteidigung gegen Flugzeuge und Raketen.



Jedoch höchst unwahrscheinlich, dass jemals etwas so nah an das Schiff herankommen könnte. Denn wir sind nicht allein: In ständiger Begleitung von einem Zerstörer (DESRON 21/Destroyer Squadron) und mehreren Versorgungsschiffen führt die USS Stennis gemeinsam mit der USS Nimitz Manöver im Rahmen der Operation "Iraqi Freedom" (Freiheit für den Irak) im Persischen Golf durch. Zur Versorgung ihrer Eskortschiffe und Flugzeuge verfügt die Stennis über cirka             11,5 Millionen Liter
Treibstoffreserven.



Als wir schließlich die Transportmaschine durch die Heckklappe in Reih und Glied verlassen dürfen, bläst uns ein heiß-feuchter Wind ins Gesicht. Ein Geschmack von Kerosin liegt auf der Zunge. In der Ferne erkennt man schemenhaft die iranische Küste. Wir folgen dem FSO (Flight Safety Officer/ Flugsicherheitsoffizier) ohne Zögern, kaum Zeit, sich das geschäftige Treiben auf dem Trägerdeck anzuschauen, aber wer aus der Reihe tanzt, lebt auf dem



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